DAREALGOR
Aufbau

Von der Excel-Basis zur Fachlogik

Der Darealgor beginnt nicht bei null. In rund 1.400 Stunden fachlicher Vorarbeit ist auf Basis eines Excel-/VBA-Prototyps eine umfangreiche Entscheidungs- und Simulationslogik entstanden. Dieser Prototyp ist noch kein fertiges Produkt, zeigt aber, wie Darlehen, Sondertilgungen, Laufzeiten, Zinswirkungen und Entscheidungsregeln rechnerisch zusammengeführt werden können.

Der nächste Schritt ist die professionelle Umsetzung: Aus der fachlichen Logik muss eine sichere, testbare und nutzbare Software entstehen – mit klarer Nutzerführung, Berichten, Datenschutz, Qualitätssicherung und Betrieb.

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Ela
Jetzt bin ich an dem Punkt, an dem ich mich frage: Wenn der Prototyp schon funktioniert – warum stellt man ihn nicht einfach online und macht daraus den Darealgor?
Charlie
Weil ein funktionierender Prototyp und eine professionelle Plattform zwei verschiedene Dinge sind. Der fachliche Kern ist da – aber daraus muss erst ein Produkt entstehen, das zuverlässig von vielen unterschiedlichen Nutzern verwendet werden kann.
Ela
Aber wir reden ja nicht mehr nur über eine Idee auf Papier, oder?
Charlie
In der Tat. Der Prototyp hat bereits Substanz. Die Fachlogik wurde über viele Stunden entwickelt, mit Demonstratoren durchgerechnet und auch an wenigen realen Praxisfällen angewendet. Damit lässt sich nachvollziehbar zeigen, dass der fachliche Kern funktioniert.
Ela
Das ist für mich ein wichtiger Unterschied. Also nicht: Wir glauben, dass es funktionieren könnte – sondern: Wir wissen, dass der Kern funktioniert, nur die professionelle Umsetzung fehlt noch.
Charlie
Ja, so kann man es sagen. Für die Plattform braucht es zusätzlich eine gute Nutzerführung, automatisierte Abläufe, Rollen und Rechte, belastbare Tests, Berichte und einen stabilen Betrieb. Das ist eine eigene professionelle Entwicklungsaufgabe.
Ela
Hier gibt es auch diesen Bereich „KI vs. DAREALGOR“. Welche Rolle spielt KI denn dabei?
Charlie
Eine klar begrenzte. KI hat bei der Entwicklung des Prototyps geholfen – zum Beispiel dabei, große Variantenmengen auszuwerten, interessante Bereiche zu verdichten und daraus neue Suchansätze abzuleiten.
Ela
Echt? Und welche Funktion übernimmt KI dann im Darealgor weiterhin?
Charlie
Gar keine. Genau das ist der Punkt. Die Erkenntnisse aus der Prototypentwicklung werden in feste Regeln und Algorithmen überführt. Der spätere Darealgor arbeitet deterministisch und regelbasiert – ohne KI im Rechen- oder Entscheidungsprozess.
Ela
Das finde ich nachvollziehbar. Was einmal als Regel erkannt wurde, soll also anschließend immer reproduzierbar gleich gerechnet werden.
Charlie
Richtig. Der Darealgor soll nicht interpretieren oder schätzen, wie es eine KI tun würde, sondern nach festgelegten Regeln rechnen, vergleichen und Ergebnisse nachvollziehbar fortschreiben.
Ela
Und wo passen die Pilotfälle hinein, die hier erwähnt werden?
Charlie
Sie sind eine praktische Brücke. Geeignete reale Fälle können schon mit dem heutigen Prototyp analysiert werden. Damit sieht man nicht nur, was im Modell funktioniert, sondern auch, wie gut die vorhandene Logik mit echten Situationen zurechtkommt und welche Anforderungen für die spätere Plattform wichtig werden.
Ela
Das heißt aber nicht, dass jeder Pilotfall gleich neue Funktionen im Prototyp bekommt.
Charlie
Nein. Ein Pilotfall testet den vorhandenen Prototyp. Wenn dafür neue Rechenlogik entwickelt werden müsste, ist das kein geschuldeter Pilotfall. Solche Erkenntnisse können aber wertvoll für die spätere Produktentwicklung sein.
Ela
Puh. Je länger wir darüber sprechen, desto deutlicher wird mir aber auch: Das kann doch niemand allein professionell aufbauen.
Charlie
Das ist genau der springende Punkt dieser Seite. Der fachliche Kern und die Anforderungen kommen vom Initiator – aber für eine professionelle Plattform braucht es weitere Kompetenz: Softwareentwicklung, unabhängige technische Prüfung, Recht, Steuer, Datenschutz, Qualitätssicherung, Betrieb und Kommunikation.
Ela
Und mit Unterstützern sind dann nicht nur Fachleute gemeint?
Charlie
Nein. Es gibt unterschiedliche Rollen: Umsetzungspartner, fachliche Unterstützer, Pilotpartner, Multiplikatoren und natürlich auch Menschen oder Organisationen, die die Entwicklung finanziell unterstützen möchten. Diese Rollen müssen nicht miteinander gekoppelt sein. Wer sich fachlich oder organisatorisch einbringen möchte, kann also prüfen, ob eine Rolle im späteren Projektteam passen könnte; andere können als Pilotpartner, Multiplikator oder finanziell unterstützen.
Ela
Dann hängt der Schritt vom Prototyp zur Plattform letztlich an zwei Dingen: Der fachliche Kern trägt bereits – und es müssen die richtigen Menschen und Mittel zusammenkommen, um daraus ein professionelles Produkt zu machen.
Charlie
Genau. Der Prototyp zeigt, dass es eine belastbare Grundlage gibt. Demonstratoren und erste reale Fälle machen sie sichtbar. Pilotfälle helfen beim weiteren Lernen. Und Unterstützer sowie professionelle Partner entscheiden mit darüber, ob daraus die Plattform entstehen kann, die du später tatsächlich nutzen möchtest.
Ela
Okay, verstanden. Aber wie lange dauert dieser Sprung eigentlich?
Charlie
Gute Frage. Genau dafür haben sie den Terminplan gebaut.

Was heute vorhanden ist – und was noch entstehen muss

Heute vorhanden

Ein umfangreicher Excel-/VBA-Prototyp, eine entwickelte fachliche Berechnungs- und Vergleichslogik, bereits gerechnete Modell- und Demonstratorfälle sowie die persönliche praktische Anwendung bilden die heutige Grundlage.

Bisheriger Prüfstand

Die bisherige Fachlogik beruht auf eigener Entwicklung, internen Testfällen, Modellrechnungen und persönlicher Anwendung. Eine unabhängige technische und fachliche Gesamtvalidierung steht noch aus und ist Bestandteil der geplanten professionellen Entwicklung.

Noch nicht vorhanden

Noch nicht vorhanden ist eine öffentlich nutzbare, professionell abgesicherte Softwareplattform mit fertiger Benutzerführung, Mehrnutzerbetrieb, produktiver Rollen- und Rechteverwaltung, belastbaren Datenschutz- und Sicherheitsnachweisen, Support und skalierbarem Betrieb.

Nächster Entwicklungsschritt

Auf Grundlage der vorhandenen Fachlogik soll eine deterministische, regelbasierte Plattform professionell entwickelt, systematisch getestet, pilotiert und vor dem Marktstart unabhängig geprüft werden.

Ausgewählte Pilotfälle mit dem heutigen Prototyp Einzelne reale Fälle können bereits vor der professionellen Plattform manuell mit dem bestehenden Excel-/VBA-Prototyp bearbeitet werden, wenn sie in dessen vorhandene Rechenlogik passen und Zeit sowie Eignung eine Bearbeitung zulassen. Pilotfälle testen den bestehenden Prototyp; sie begründen keinen Anspruch auf eine Erweiterung seiner Rechenlogik.
Pilotanalyse anfragen
Von der Excel-/VBA-Basis zur Fachlogik: Umfang der vorhandenen Excel-Basis, intern getestete Module und fachliche Kernlogiken; unabhängige Gesamtvalidierung steht noch aus

Entstehungsgeschichte

Wie aus der Excel-/VBA-Basis die fachliche Grundlage von DAREALGOR entstand. Die fachliche Grundlage entstand nicht als abstrakte Idee, sondern aus einer konkreten Mehrdarlehenssituation. Daraus wurde schrittweise eine strukturierte Simulations- und Entscheidungslogik entwickelt.
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Die persönliche Entstehungsgeschichte kennen Sie inzwischen. Wie DAREALGOR ursprünglich aus einer persönlichen Darlehensfrage entstanden ist, finden Sie auf der Seite „Persönlich“ unter 8.2 „Ursprung von DAREALGOR“ ausführlicher. Die muss ich Ihnen hier nicht noch einmal erzählen.

Für diese Seite ist vor allem entscheidend, was daraus inzwischen geworden ist: ein vorhandener Excel-/VBA-Prototyp mit einem praktisch erprobten fachlichen Kern, der die Grundlage für die professionelle Plattform bildet.

Genau deshalb startet die professionelle Entwicklung nicht bei null. Sie startet mit einer vorhandenen fachlichen Grundlage, die nun sauber dokumentiert, unabhängig geprüft und in eine professionell nutzbare Plattform überführt werden muss.

Substanz des Prototyps

Die Excel-/VBA-Basis dient als fachliche Blaupause. Zentrale Rechenwege, Entscheidungslogiken und Ergebnisaufbereitungen wurden in eigener Entwicklung, internen Testfällen, Modellrechnungen und der persönlichen Anwendung erprobt. Eine unabhängige technische und fachliche Gesamtvalidierung steht noch aus.

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Jetzt wird es technisch - aber auf eine greifbare Art. Der heutige Prototyp ist mehr als eine Ansammlung von Excel-Formeln. Er bildet bereits einen fachlichen Rechenkern ab, mit dem unterschiedliche Strategien erzeugt, verglichen und zu einer bevorzugten Linie verdichtet werden können.

Dabei werden nicht nur Restschulden und Zinsen fortgeschrieben. Der Prototyp berücksichtigt Prioritäten, Parken und Pushen, Parallelgruppen, Mindestbedarfe, Sondertilgungsgrenzen und weitere Restriktionen. Parallel läuft ein Referenzpfad mit, damit Zeit- und Zinseffekte messbar bleiben.

Die fachliche Logik wurde in eigener Entwicklung aufgebaut und über interne Testfälle, Modellrechnungen, Demonstratoren und wenige reale Praxisfälle erprobt. Genau daraus stammen die Beispiele, die Sie auf dieser Seite sehen können.

Ein Blick auf die Arbeitsmappe macht diese Substanz greifbar: 22 Tabellenblätter, rund 78.000 befüllte Zellen und etwa 51.000 Formeln. Die längste einzelne Formel umfasst 802 Zeichen. Dazu kommen fünf geprüfte VBA- und Klassenmodule mit rund 4.200 Codezeilen und etwa 129 Prozeduren.

Das ist noch keine fertige Software. Aber spätestens bei diesen Zahlen wird klar, dass hier längst mehr entstanden ist als ein einfacher Excel-Versuch.

Wichtig ist aber auch die Grenze: Erprobt bedeutet noch nicht unabhängig vollständig validiert. Eine professionelle technische und fachliche Gesamtprüfung gehört ausdrücklich zu den nächsten Entwicklungsschritten.

Der Wert des Prototyps liegt deshalb in seiner Funktion als fachliche Blaupause. Er zeigt, welche Rechen- und Entscheidungslogik bereits existiert, wo sie nachweislich Ergebnisse liefert und welche Anforderungen eine spätere Plattform übernehmen muss.

Damit ist bereits viel Substanz vorhanden. Was noch fehlt, ist die professionelle Übersetzung dieser Substanz in eine Software, die für viele Nutzer sicher, verständlich, testbar und dauerhaft betreibbar ist.

Unter Berücksichtigung der Vertragsbedingungen ausführbar

Eine Empfehlung muss nicht nur rechnerisch plausibel sein, sondern die eingegebenen beziehungsweise hinterlegten Vertragsbedingungen berücksichtigen – etwa Sondertilgungsrahmen, Mindestbeträge, zulässige Zeitpunkte und weitere vertragliche Grenzen. Eine Anerkennung oder Prüfung durch Banken wird damit nicht behauptet.

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Ein gutes Rechenergebnis allein reicht eben nicht. Ein mathematisch gutes Ergebnis hilft wenig, wenn der zugrunde liegende Schritt in der konkreten Finanzierung gar nicht genutzt werden kann. Deshalb gehört zur DAREALGOR-Logik mehr als nur die Frage: Welche Variante rechnet sich am besten?

Der Prototyp berücksichtigt die Vertragsbedingungen, die für die Berechnung erfasst und vom Nutzer bestätigt wurden. Dazu können zum Beispiel Sondertilgungsrahmen, Mindestbeträge, zulässige Zeitpunkte, Jahresgrenzen oder andere vertragliche Einschränkungen gehören.

Erst innerhalb dieses vorgegebenen Rahmens wird geprüft, welche Zahlungen und Strategien sinnvoll nutzbar sind. Ist ein eingegebener Betrag noch nicht die passende Ausführungsstufe, kann der Prototyp stattdessen auf einen sinnvoll nutzbaren Betrag und das passende Darlehen hinweisen.

Das bedeutet aber ausdrücklich nicht, dass DAREALGOR Vertragsklauseln rechtlich auslegt oder eine Bankentscheidung ersetzt. Ist eine Vertragsangabe unklar, muss sie außerhalb des Rechenkerns geklärt und anschließend als bestätigter Wert übernommen werden.

Beim heutigen Prototyp werden die für die Berechnung benötigten Darlehenswerte und Restriktionen noch gezielt eingegeben beziehungsweise bestätigt. Für die Aufgabe, für die der Prototyp ursprünglich entwickelt wurde, reicht genau dieser Weg aus.

Der spätere Darealgor soll dem Nutzer diese Vorarbeit weitgehend abnehmen: Vertragsunterlagen werden hochgeladen, relevante Daten und Restriktionen werden nach festen Regeln ausgelesen und dem Nutzer zur Prüfung vorgelegt. Nur was fehlt, unklar ist oder sich inzwischen verändert hat, muss noch ergänzt werden. Auch diese Dokumentenerkennung soll ohne KI arbeiten.

Genau diese Trennung ist wichtig: Der Darealgor soll mit klaren, bestätigten Regeln rechnen - nicht selbst entscheiden, was ein Vertrag rechtlich erlaubt.

Für den Nutzer entsteht daraus ein praktischer Vorteil: Die Empfehlung soll nicht nur rechnerisch attraktiv aussehen, sondern innerhalb der hinterlegten und bestätigten Vertragsbedingungen tatsächlich nutzbar sein.